News aus der Musikbranche: Wir fassen zusammen #3

In unregelmäßigen Abständen berichten wir über neue Entwicklungen in der Musikbranche. Es ist eine spannende Thematik mit viel Entwicklungspotential und auch heute haben wir einige interessante Artikel für euch zusammengefasst.

Die MP3 bekommt eine DNA:

Wir haben bereits in der letzten Ausgabe einen Artikel zum Thema „MusicDNA“ verlinkt. Einen allgemein verständlichen und sehr interessanten Beitrag zu dem Thema habe ich nun bei Basicthinking gefunden. Dabei wird nochmal darauf eingegangen um was es sich dabei handelt. So soll es möglich sein eine Mp3 mit weiteren Daten wie z.B. Songtext, Infos zum Künstler, Release-Liste gefüttert werden. Außerdem wäre es möglich, bei Zugang zum Internet, aktuelle Konzertdaten oder Twitter-Feeds zu aktualisieren.

Am Frauenhofer Instititut meiner Uni in Ilmenau wird an dieser Technologie entwickelt. Im Sommer diesen Jahres soll es schon flächendeckend eingesetzt werden. Spätestens dann kann man über Zweckhaftigkeit diskuttieren. Definitiv interessant aber fraglich ob es breite Akzeptanz erhält.

Zum Artikel

Itunes goes „Browserbasiert“

Ein weiterer interessanter Artikel würde, passend zur Rubrik, bei Basic Thinking veröffentlicht. Dabei geht es darum, dass Apple einen für mich einen Schritt wagt, der für mich unabdingbar ist. Bisher musste man sich immer Itunes herunterladen um über den Store einzukaufen bzw. sich zu informieren. Für mich als Apple User war das weniger das Problem aber ich kann mir gut vorstellen, dass das für viele eine Eintrittsbarriere dargestellt hat. Das soll sich nun ändern und so steht nun der Itunes-Store über den Browser zur Verfügung. Eine Entwicklung in die richtige Richtung.

Zum Artikel

Miliardenverlust bei der EMI/

Oje oje. Wie das Handelsblatt berichtet, geht es dem Plattenlabel EMI Music finanziell nicht gut. Im Jahr 2008/2009 soll ein Verlust von ca. 2Mrd. Euro entstanden sein und trotz einer Finanzspritze geht es nicht aufwärts. Die EMI wurde 2007 von einem Finanzinvestor übernommen und nun sieht man was das für Folgen haben kann. Es ist und bleibt einfach gefährlich wenn man seine Unabhängigkeit abgibt.

Zum Artikel

Die Kollegen von Rapspot.de haben dazu auch noch eine persönliche Beurteilung und eine tolle Zusammenfassung geschrieben. Mehr solcher Artikel …. Bitte!!!

EMI Music – Spiel mir das Lied vom Tod (Artikel)

Deutschland Weltmarktführer von digitaler Musik:

So kann man es beim Bundesverband Musikindustrie lesen. Laut der jährlichen Studie (Digital Music Report) heißt es, dass Deutschland 41 geprüfte und legale Anbieter von digitaler Musik habe und diese insgesamt 11 Millionen Songs anbieten. Damit soll Deutschland an der Spitze stehen, gefolgt von Schweden und weit abgeschlagen ist die USA. Dennoch muss man sehen, dass der digitale Markt noch nicht wirklich in Deutschland angekommen ist und deswegen können sich die Firmen davon noch nicht viel kaufen. Die Zukunft wird es zeigen ob die Menschen die Angebote annehmen oder doch lieber bei der CD bleiben.

Zum Artikel

Bild: Bach Technology / Name Music

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: Tweets that mention News aus der Musikbranche: Wir fassen zusammen #3 | Rapresent - Deutschrap Blog -- Topsy.com

  2. Pingback: TheBlogParty » News aus der Musikbranche: Wir fassen zusammen #3

Schreib einen Kommentar