News aus der Musikbranche: Wir fassen zusammen #2

In unregelmäßigen Abständen berichten wir über neue Entwicklungen in der Musikbranche. Es ist eine spannende Thematik mit viel Entwicklungspotential und auch heute haben wir einige interessante Artikel für euch zusammengefasst.

Rich-Media-Erweiterung für Audioformate:

Auf der Midem in Cannes wurde eine Erweiterung für Audioformate vorgestellt. Dabei geht es darum, dass man Songs bzw. digitale Alben mit zusätzlichen Daten (Metadaten) „bestücken kann“. Möglich wäre es z.B. den Songtext oder auch Videodaten mit einem jeweiligen Song zu verknüpfen. Der Musikliebhaber hat dann alle wichtigen Infos auf einen Blick und die Mp3 wird somit aufgewertet. Leider wird dafür aktuell noch ein spezieller Player benötigt. Sollte sich aber diese Technologie durchsetzen (Apple arbeitet auch bereits daran), so werden die Hersteller sicherlich nachrüsten.

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Musikjournalist + Pressetext = fertiger Artikel?

Die Online-Redaktion der Zeit hat einen sehr frechen Artikel zum Thema Musikjournalismus geschrieben. Es wird kritisiert, dass Promotiontexte oft ohne jegliche Recherche übernommen werden und der „Waschzettel“ ausreicht um eine Plattenkritik zu schreiben. Das ist natürlich bedenklich aufgrund der fehlenden Objektivität, da jeder weiß, dass Promotiontexte immer „etwas“ zu positiv daher kommen. Auf jeden Fall ein lesenswerter Artikel, der indirekt aufzeigt, dass Blogs hiervon profitieren könnten, da sie meistens unabhängig sind und ungeschont ihre Meinung äußern.

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Abschaffung des Urheberrechts fällt aus:

Selten liest man Artikel zum Thema Urheberrecht, die nicht mit zügellosen Emotionen gespickt sind. Ruth Schilling hat es dennoch geschafft und verurteilt das Urheberrecht auch nicht, sondern sieht z.B. Potential im Verteilungsschlüssel der Gema. Ebenfalls merkt sie an, dass es zwar lobenswert ist seine Musik zu verschenken, es aber nicht dazu beträgt davon zu leben. Die Musikbranche lebt zwar von der Musik, die die Menschen bewegt aber genauso ist es ein Wirtschaftszweig wie jeder andere auch. Ein lesenswerter Artikel mal aus einer anderen Sicht heraus.

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Positionspapier zur Kulturflatrate:

Stellt euch mal vor es würde ein Gesetz geben, das besagt, dass ihr jeden Monat einen zusätzlichen Betrag zahlen müsst, im Gegenzug dafür aber legal Musik/Filme aus dem Internet herunterladen könnt. Das bezahlte Geld würde dann an die jeweiligen Konzerne verteilt werden und man selber wird entkriminalisiert. Das nennt man eine Kulturflatrate, dessen Thematik schon seit einer gefühlten Ewigkeit diskutiert wird. Ich möchte mich hier gar nicht positiv oder negativ dazu aussprechen, da es einfach ein sehr komplexes Thema ist. Der Bundesverband Musikindustrie hat auf jeden Fall ein Positionspapier vor kurzem veröffentlicht und das das für Aufruhr sorgt, sollte selbsterklärend sein.

Positionspapier des Bundesverbands der Musikindustrie

Aufarbeitung des Positionspapiers von der Gulli Redaktion

© Christian Seidel / Pixelio.de

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