News aus der Musikbranche: Wir fassen zusammen #1

In unregelmäßigen Abständen berichten wir über neue Entwicklungen in der Musikbranche. Es ist eine spannende Thematik mit viel Entwicklungspotential und auch heute haben wir einige interessante Artikel für euch zusammengefasst.

Musikbranche trifft sich in Cannes:

Am Wochenende ist die „Midem“, die größte Musikmesse neben der Popkomm, gestartet. In 5 Tagen wird dort über die aktuelle Situation aber natürlich auch über die Zukunft gesprochen und diskuttiert. Hauptthema ist natürlich der digitale Vertrieb und die Umsetzung neuer Geschäftsmodelle und Technologien. Einige Experten sehen auch das Streaming als zukunftsträchtiger als den normalen Download und warnen vor zu großer Kontrolle. Ich bin gespannt ob auf der „Midem“ konstruktive Ergebnisse präsentiert werden können, halte es aber noch nicht für realistisch.

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Youtube will Live-Konzerte streamen:

Die Videoplattform Youtube arbeitet momentan an einem „Pay-per-View“-Modell, dass für einen gewissen Betrag ermöglicht, z.B. Filme oder Live-Konzerte über Youtube zu schauen. Vor kurzem gab es erste kostenlose Live-Konzerte mit Alicia Keys oder U2, die wohl sehr gut aufgenommen wurden.  Nun möchte sich Youtube das aber bezahlen lassen, soll aber weiterhin eine werbefinanzierte Plattform bleiben. Ich finde die Idee auf jeden Fall sehr interessant, denn gerade bei großen Konzerten sind die Fans sicherlich bereit einen kleinen Unkostenbetrag dafür zu zahlen. Das Angebot wird natürlich erstmal in Amerika getestet.

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„Piraterie bringt die Musik nicht um“:

Eine erste hitzige Diskussion auf der „Midem“ kann man hier lesen. So vertritt Ed O’Brien, Gitarrist von Radiohead, die Meinung, dass nicht die Filesharer schuld an der Misere sind, sondern die fehlende „Kreativität und Innovation“ der Musiklabels. Nur dadurch könne man den „Peer-to-Peer“-Netzwerken eine ernstzunehmende Konkurrenz sein. Auch Pharell Williams vertritt die Meinung und sieht illegale Downloads als „Kostprobe“. Sehr gewagte Thesen wie ich finde aber notwendig um ein Umdenken zu schaffen, wie ich es schonmal hier gefordert hatte.

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2009 oder auch das Jahr des legalen Downloads

Vor einigen Monaten hatten wir bereits über den Erfolg des legalen Downloads geschrieben. So wurde der „Digital Music Report 2010“ veröffentlicht, der auch für das Jahr 2010 hohe Wachstumsraten sieht. Alleine 2009 stieg der Verkauf einzelner Titel um 10% und der Verkauf kompletter Alben sogar um 18%. Zwar kann dadurch der Wegbruch der CD-Verkäufe noch nicht ausgeglichen werden aber es ist auf jeden Fall ein positives Zeichen.

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© Christian Seidel / Pixelio.de

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