News aus der Musikbranche #20 u.a. Es lebe die Vinyl

20 Ausgaben sind es mittlerweile geworden und auch dieses Mal habe ich interessante Artikel rund um die Musikbranche für euch zusammen gesucht und gebündelt. Dieses Mal geht es u.a. um die Akzeptanz von Musikstreams, dem Absatz von Vinyl oder aber der kürzlich vorgestellten iCloud von Apple.

Musik-Streams werden immer beliebter (zum Artikel)

Eine Studie von Media Control hat herausgefunden, dass 28% aller User Musik-Streams hören und davon 75% ausschließlich kostenlose Angebote. Kostenpflichtige Dienste sind aber langsam im Kommen. Angeführt von Simfy folgen Napster und Musicload auf Platz 2 und 3. Wenn die bestehenden Angebote weiterhin ausgebaut werden dann kann ich mir gut vorstellen, dass die Leute vermehrt bereit sind für Streaming Angebote zu zahlen.

Es lebe die Vinyl – Absatzsteigerung von 28% (zum Artikel)

In einer der letzten Ausgaben habe ich darüber berichtet, dass der Walkman nicht mehr produziert wird und auch vom Tod der Vinyl wird oft gesprochen. Die hat aber in den letzten Jahren eine Renaissance erlebt, so dass sie vorerst nicht wegzudenken ist. Der verlinkte Artikel zeigt eine Grafik, die bestätigt, dass 2011 ein Absatzwachstum von 28% zu erwarten ist. Das wären dann 3,6 Millionen verkaufte Vinyls. Not bad!

Eminem verklagt Audi (zum Artikel)

Wie man aktuell überall lesen kann, verklagt Eminems Musikverlag Audi, da diese seinen Track „Loose yourself“ ohne Absprache in einem Werbespot benutzt haben. Sollte das alles stimmen, wird Eminem wohl eine dicke Nachzahlung erhalten.

Apple nun also auch – Die iCloud (zum Artikel)

Amazon hat es vorgemacht, Google hat es nachgemacht und Apple nun auch. Alle drei Großkonzerne besitzen nun eine „Cloud“. Jeder Nutzer erhält Speicherplatz online und kann dort u.a. seine Musik hochladen. Kauft man z.B. seine Mp3’s bei Amazon, so sind diese direkt auch online in seiner persönlichen Cloud“ verfügbar. Dasselbe gilt bei Apple. Man kann sogar seine bisher vorhandene Musik auf dem Rechner durch Itunes identifizieren lassen. Die identifizierte Musik wird dann in 256kb/s automatisch in der Cloud verfügbar gemacht. Mithilfe mobiler Endgeräte kann man nun auf die Cloud zugreifen und von überall Musik hören. Auch wenn Dropbox und Wuala das schon eine ganze Zeit anbieten, so kann man sagen, dass es langsam aber sicher auch im Mainstream angekommen ist.

Facebook im Gespräch mit Musikdiensten (zum Artikel)

Die Verknüpfung von Social Media und Musik ist bereits in vollem Gange. Beinahe jeder teilt seine Lieblingsmusik mit Freunden bei Facebook. Das möchte natürlich auch monetarisiert werden und so soll Facebook aktuell mit Diensten wie Spotify sprechen wie zukünftige Kooperationen aussehen könnten. Da der Trend hin zu „Empfehlungen unter Freunden“ geht, wird man in diesem Bereich in Zukunft sicherlich vermehrt Kooperationen sehen.

Restorm – Musiklizensierung leicht gemacht (zum Artikel)

Es ist nicht das erste Mal, dass ich über Restorm berichte. Das Schweizer Unternehmen hat jetzt einen neuen Dienst ins Rennen geschickt, der die Musiklizensierung vereinfachen soll. Der Musiker kann seine Tracks hochladen und angeben für was die Musik verwendet werden darf und zu welchem Preis. Firmen, die z.B. einen Werbespot musikalisch untermalt haben wollen, können nun in einem Katalog auswählen und Restorm vermittelt hierbei. Dabei wird lediglich eine Provision von 10% verlangt. Definitiv ein interessanter Ansatz. Es gilt abzuwarten wie er angenommen wird.

Photo: Copyright by Rapresent.me

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