News aus der Musikbranche #18 u.a. Die Deutsche Content Allianz formiert sich

Heute habe ich euch mal wieder interessante News aus der Musikbranche zusammengefasst. Viel Spaß beim lesen!

MySpace soll verkauft werden (zum Artikel)

Schon mehrfach haben wir über den Untergang von MySpace berichtet. Nach dem verfehlten Relaunch wurde ein Großteil der Mitarbeiter entlassen und seit Monaten rennen dem Service die User weg. Da ist der Schritt eines Verkaufs kaum verwunderlich. Die News Corp. möchte mindestens 100 Millionen Dollar erzielen. Vor einigen Jahren wurden noch 580 Millionen Dollar dafür hingelegt. Das nenn ich mal ein Verlustgeschäft.

Spotify ändert sein Freemium-Modell (zum Artikel)

Der Musik-Streaming-Dienst Spotify hat sein Geschäftsmodell etwas geändert und das kostenlose Hören von Musik reduziert. Ab Mai können Neukunden nur noch 6 Monate umsonst Musik hören. Danach existiert lediglich ein monatliches Kontingent von 10 Stunden. Wer mehr Musik hören möchte, muss einen Premium Account erwerben. Diese Änderung soll dem Fortbestand des Service dienen, so die Geschäftsführer.

Youtube integriert Live-Streams (zum Artikel)

Wie die Überschrift schon verrät, hat Youtube ein weiteres Feature integriert und zwar Live-Streams. In den kommenden Monaten sollen Partnerschaften geschlossen werden und regelmäßig Live-Streams angeboten werden. Tolle Sache! Hoffentlich finden sich genügend Partner, die ihre Streams gerne bei Youtube anbieten möchten. Ich gehe davon aus, dass ein Großteil seinen Content lieber exklusiv auf seiner eigenen Webseite anbieten wird.

Die Deutsche Content Allianz formiert sich (zum Artikel)

Der Buchhandel, die Gema, die Musikindustrie, Verbänder der Filmindustrie und öffentliche und private Rundfunkanstalten haben sich zur Deutschen Content Allianz zusammengeschlossen. Klingt irgendwie böse oder? Nahezu wie ein Angriffsversuch der Content-Anbieter. Diese Allianz möchte „angemessene Rahmenbedingungen im Internet und auf digitalen Endgeräten für die Inhalteproduzenten“ durchsetzen, so die ARD-Chefin Piel. Ist ja alles schön und gut aber ein Aufschrei des Glückes wird man dadurch sicherlich nicht vernehmen. Ich werde mich inhaltlich mal intensiver in diese Thematik einlesen und kann auch diesen Artikel für’s erste empfehlen.

CD’s werden weiterhin nachgefragt (zum Artikel)

In diesem Artikel finden sich einige interessante Zahlen wieder. So bestätigen sie u.a., dass die CD weiterhin stark nachgefragt wird, trotz steigender legaler Downloads. Amazon hat es mittlerweile geschafft mehr CD’s als Saturn oder Media Markt zu verkaufen. Der Trend geht also weiterhin zum E-Commerce.

4 Modelle des digitalen Musikvertriebs (zum Artikel)

Wer nochmal einen Überblick über bestehene Möglichkeiten des digitalen Musikvertriebs haben möchte, der findet in diesem Artikel alles was er braucht. Auch Themen wie die Kulturwertmark oder Kulturflatrate werden kurz angerissen. Grundlagenwissen für dich, jetzt und hier.

Photo: Copyright by Rapresent.me

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