News aus der Musikbranche #11 u.a. Apple und Twitter gehen Partnerschaft ein

Zum Ende der Woche gibt es heute wieder eine neue Ausgabe „News aus der Musikbranche„. Am Wochenende war ich auf dem Barcamp in Hamburg und da habe ich einige interessante Tools und Dienste aus der Musikbranche kennengelernt. Ich überlege darüber eine kleine Sonderausgabe zu schreiben. Heute gibt es aber erst einmal ein paar interessante News, die wie immer kurz und knapp zusammengefasst wurden und ausführlich in den verlinkten Artikeln nachgelesen werden dürfen.

MySpace – Wandel zur Entertainment Plattform (zum Artikel)

Ich weiß gar nicht wann ich das letzte Mal bei MySpace war. Heute hab ich seit Langem mal wieder reingeschaut und es hat sich zwar rein optisch etwas getan aber ich war nach 5 Minuten schon wieder abgemeldet. Und so rennen seit Wochen und Monaten die Leute zu Facebook & Co. Die Zeit für MySpace scheint abgelaufen, vor allem da im letzten Jahr 350 Millionen Verlust gemacht wurde und bald der Vertrag mit Google ausläuft (der stolze 900 Millionen gebracht hat). Ein letzter Versuch den Weg in die Rentabilität zu finden ist eine komplette Umgestaltung zu einem Entertainment Portal. Der MySpace CEO Mike Jones sieht den Schwerpunkt im Medienkonsum, auch wenn die Plattform weiterhin als „Social Network“ dienen soll. Ich bin gespannt wie sich MySpace in Zukunft entwickeln wird, sehe aber die Chancen einer Rehabilitation minimal.

Musikindustrie lässt Tauschbörse Limewire abschalten (zum Artikel)

Die Musikindustrie kann einen weiteren Erfolg gegen eine P2P-Börse melden. Die Tauschbörse Limewire wurde nun per einstweiliger Verfügung von einem amerikanischen Gericht geschlossen. Laut des Musikverbandes RIAA sind 93% aller getauschten Daten illegal und sind somit Grund genug Limewire zu schließen. Das hat das Gericht wohl beeindruckt und lies es nun zu diesem Urteil kommen.

P2P-Filesharing geht in Europa zurück (zum Artikel)

Durch die Schließung von LimeWire wird das P2P-Filesharing sicherlich auch weiterhin abnehmen. Das klingt anfangs vielleicht recht positiv für Künstler und die Musikbranche allgemein, man muss aber bedenken, dass hier lediglich eine Abwanderung der User statt findet. Streaming Plattformen und One-Click-Hoster haben seit einigen Jahren steigende Zugriffszahlen. Das Problem ist also weiterhin vorhanden. Dennoch sind die Zahlen des Artikels recht interessant wie ich finde.

Apple kooperiert mit Twitter (zum Artikel)

Apple hat vor einigen Wochen den neuen Dienst Ping ins Leben gerufen. Damit sollten die 160 Millionen Itunes User zu einem Social Network verknüpft werden und die Käufe bei Itunes ihren „Freunden“ mitteilen. Die Integration in Facebook sollte den Erfolg unterstützen. Dieses Vorhaben ist nun aber erst einmal gescheitert, da sich Steve Jobs & Marc Zuckerberg vorerst nicht einigen konnten. Eine Einigung konnte nun aber mit Twitter getroffen werden, die ja immer noch vergeblich nach einem Geschäftsmodell suchen. So sind nun Ping & Twitter verbunden und man kann seine Einkäufe über den Microblogging Dienst seinen Followern mitteilen. Sicherlich kein schlechter Deal, der aber lange nicht mit Facebook zu vergleichen ist.

© Peter Kirchhoff / Pixelio.de

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