CeBIT öffnet sich der Musikbranche und präsentiert „CeBIT Sounds“

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Wie man vor einigen Tagen lesen konnte, will sich die IT-Fachmesse CeBIT breiter aufstellen und im Jahr 2010 erstmalig Anlaufpunkt für die Musikbranche sein. „CeBIT Sounds“ heißt das Konzept, welches scheinbar viel Zuspruch erhält.

CeBIT öffnet sich der Musikbranche

Die CeBIT ist nicht mehr das was sie einmal war, zumindest was die Besucherzahlen betrifft. Viele sehen die Messe nur noch als Werbeveranstaltung, weniger als Fachmesse. Das wurde 2009 hart abgestraft, sowohl von den Besuchern als auch von den vielen Absagen der Hersteller. Dieser Trend muss definitiv gestoppt werden und so verstehe ich die Einführung von „CeBIT Sounds“. Es ist eine Möglichkeit eine breitere Masse anzusprechen und wieder zu mehr Besuchern zu kommen.

Pro

Die Musikbranche versucht durch die Digitalisierung sich der Zeit anzupassen und den sinkenden CD Verkäufen entgegen zu wirken. Dies bedeutet wiederum, dass sich viele Unternehmen in diesem Bereich ansiedeln und hier ist die CeBIT als „Bindeglied“ von Technik und Musik sicherlich ein guter Ansprechpartner.

Contra

Die Popkomm wurde zwar im Jahr 2009 ausgesetzt aber wird 2010 mit neuem Konzept zurück kommen. Die Messe ist spezialisiert auf die Musikbranche und kann deren Wünsche womöglich besser realisieren. Dazu kommt, dass viele Leute mittlerweile sehr skeptisch gegenüber der CeBIT sind. Spärlich bekleidete Frauen, die die neue Grafikkarte bewerben oder ein Counterstrike Contest sind nunmal eher Ausschlusskriterien für das Fachpublikum.

Fazit:

Prinzipiell bin ich der Meinung, dass die CeBIT mit „CeBIT Sounds“ einen interessanten Weg geht und bei guter Umsetzung hier wieder Pluspunkte sammeln könnte. Durch die Digitalisierung des Musikmarktes und den vielen interessanten Trends, kann man hier (bei guter Umsetzung) Technik und Musikbranche verknüpfen und Mehrwert schaffen.

Quelle: Heise.de

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